Diagnose Krebs –
eine Welt bricht zusammen …

Nach der Diagnose Krebs denkt zunächst niemand an Yoga, denn eine Welt bricht zusammen. Angst und Sorgen sind plötzlich Hauptbestandteil des Denkens und Fühlens. Fieberhaft wird nach Erklärungen gesucht und die Frage nach dem „Warum gerade ich?“

Angestrengt und vielleicht ähnlich fieberhaft wird nach einer erfolgreichen Behandlungsmethode gesucht, und man muss u.U. erst mal verdauen, wie die Diagnose mitgeteilt wurde. Auch die anstehende Entscheidung, mit wem teile ich diese Wahrheit. Mit wem kann ich mich austauschen, meine Ängste zeigen und irgendwie mein Leben weiter gestalten.

Diese und viele andere Fragen und Themen spielen nach der Diagnose Krebs eine große Rolle und es braucht zunächst Zeit und Ruhe, um alles abzuwägen und Entscheidungen zu treffen. Um wieder „Boden unter die Füße zu bekommen“ und nicht aus dem hohlen Bauch heraus und von Angst geprägt zu agieren.

Yoga und Krebs - eine Einführung in das Thema

Genau hier macht es sehr wohl Sinn, gleich mit Yoga zu beginnen. Wenigstens einen Termin zu haben, an dem es mir gelingt, meine Gedanken zur Ruhe zu bringen und meinen Körper wieder in angenehmer Weise zu spüren. Einen Termin, in dem es mir gut geht. Zeit für mich und vielleicht auch Zeit, alles zu Betrachten ohne Handeln und Bewerten zu müssen.

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der Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs
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der Männer erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs
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Neuerkrankungen wurden für 2016 prognostiziert
0 Jahre
ist das mittlere Erkrankungsalter bei Krebs

Quelle: Stiftung Deutsche Krebshilfe / Robert-Koch-Institut

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Wie hilft Yoga bei Krebs im Speziellen?

  1. Yoga hilft begleitend bei der Behandlung der Erkrankung
  2. Damit sorgt es für ein Sinken des Cortisolspiegels bei regelmäßiger Yoga Praxis
  3. Zudem führen die Übungen zu inneren Halt und neuer Stärke im eigenen Körper
  4. Den Körper bewusst mit gezielten Atemübungen erfahren und beeinflussen, erweckt ein neues Bewusstsein für den Körper
  5. Die Körperwahrnehmung wird wieder verbessert und mit Hilfe der Meditation verändert sich der Gemütszustand des Übenden
  6. Ein ruhigerer und positiver Gemütszustand ist hilfreich gegen Depressionen
  7. Yoga kann dem Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht entgegenwirken und somit den Betroffenen ein Stück Selbstbestimmung zurück geben
  8. Yoga unterstützt den Heilungsprozess
  9. Zugleich schafft es Gelassenheit in der schwierigen Situation der akuten Erkrankung ebenso wie nach erfolgter Behandlung

(…) “Mein Atem kommt-
mein Atem geht –
und ruht –
im ewigen Kreislauf
und ist ein tanzender Rhythmus,
wenn ich ihn
zu spüren, zu leben, zu erfahren weiß.

Dies Leichte wird mir offenbar.
Es speist sich aus der Kraft
des Atems, der aufsteigt –
aus dem sanften Atem,
der absteigt –
und strahlt aus dem Zentrum
in den Außenraum.
Vertrauend im Rhythmus
heißt an der Quelle sein –
er bringt mich an tiefste
Wurzeln meines Seins.
Er schwingt mich in tanzende
Variationen des Lebens –
und zum Schluß
gebiert er das Lächeln.
Rhythmus –
Klang und Pulsschlag
der Bewegung
Atemheimat.

Anfang und Ende
des irdischen Daseins,
vermählt sind in Dir
Atem und Bewegung,
die mir zum Maß werden
meiner selbst und aller Erscheinungen.
So wird mir bewußt,
was angemessen ist.“ (…)

Die Bedeutung des Atems als Kraftquelle

Yoga hilft den Atem wieder als Kraft zu erfahren und dabei das Gedankenkreisen zu unterbrechen. D.h. fast spielerisch, da die Übung des Atmens und die Körperübungen gleichwertig nebeneinander stehen. Bewegung angepasst an den Atemrhythmus. Denn der Atem führt die Bewegung.
Der Atem, als Lebensrhythmus, „Versorger“ des Organismus Mensch, als „Bewusstsein“ von Ruhe und Stille. Als führende Kraft.

Das nebenstehende Gedicht (ein Auszug aus dem Buch von Ilse Middendorf: Der erfahrbare Atem in seiner Substanz, Seite 10 ff., Junfermann 2000) erzählt alles über den Atem. Sein Wesen, die Substanz, der Bewusstseinsprozess und die Bewegung, die erfahrbar ist.

Dabei hilft die Konzentration auf den Atem den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen. Neben den Körperübungen (Asanapraxis) ist dies ein weiteres Element des Übens.

Denn den Atem haben wir immer bei uns! Dementsprechend können ihn jederzeit einsetzen, um bestimmte Ziele wie Ruhe in der Anspannung herzustellen. Rein „mechanisch“ über Atemtechnik und die damit verbundenen organischen Veränderungen und Beruhigungen (Entspannung des vegetativen Nervensystems, Massage der Organe, Entspannung der Muskeln durch die Versorgung von Sauerstoff, Entspannungsimpulse an den Sympathikus, das Hormonsystem und Nervensystem erfährt sofortige Entspannung).

Aus diesem Grund ist der Atem ist ein Weg die Schritte der Behandlung und möglicherweise Operation zu begleiten und die Selbstwirksamkeit des eigenen Tuns gleich zu erfahren. Somit kann sich die Hilflosigkeit, das Gefühl des „ausgeliefert sein“, auflösen.

D.h. in Bewegung zu bleiben bedeutet ebenso den Körper zu erfahren (im Yoga immer in Verbindung mit dem Atem als Einheit von Bewegung und Atem). Auch in stressigen Situationen, in dem Gefühl und Wissen Krank zu sein und nicht zu wissen, wie es nach der Behandlung weiter geht und ob sie  Erfolg hat. Bewegung in Form von Yoga führt zur Entspannung des gesamten Systems, zur Entspannung des ganzen Menschen. Denn Bewegungen machen Mut, sich zu wagen und seiner Körperintuition zu trauen. Also Sich in der Bewegung wohl fühlen und als „gesund“ zu fühlen, wenigstens für die Zeit der Yogapraxis.

Inzwischen bestätigen viele Studien, dass Yoga während und nach einer Krebserkrankung hilfreich und unterstützend ist.
Es unterstützt den Heilungsprozess ebenso wie es die Folgeerscheinungen der Erkrankung mildert.
Der Umgang des Patienten mit dem eignen Körper in der erkrankten Situation erfährt eine positive Wendung, weil der Mensch durch die Yogapraxis eine Form der Würde und der Selbstwirksamkeit erfährt.
Das Besondere ist sicher, dass Yoga eine Form der Bewegung und Entspannung ist. Es vereint die scheinbaren Gegenpole von Kraft und Entspannung.

Unsere Yoga Unterrichtsangebote 

Zielsetzung ist, den Körper wieder als kraftvolle Hülle für das eigene Leben zu erfahren. Wir arbeiten mit Hilfsmitteln wie Yogablöcken, Decken und Kissen ebenso wie mit Imagination und Atemübungen, Pranayama Übungen genannt.

Die kleinen Gruppen sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Die Räumlichkeiten vermitteln ein Gefühl des Loslassen-Könnens, denn Sie schauen direkt ins Grüne. Vor dem Raum befinden sich Bäume die im Sommer ausreichend Schatten spenden und gleichzeitig ein Gefühl der Ruhe und Sicherheit vermitteln. Im Winter ist der Fußboden angenehm warm und es gibt immer in ausreichender Menge Wasser, Tee und alle Materialien, die Sie für die Praxis benötigen.

EINZEL-UNTERRICHT

45

für 60 Minuten

Der Einzelunterricht findet in persönlicher Atmosphäre statt, mit besonderer Aufmerksamkeit auf Ihre individuellen Bedürfnisse.

Yoga führt zu inneren Halt und neuer Stärke und kann somit Ihren Lebensweg positiv beeinflussen.

Sprechen Sie uns gerne zum Thema Yoga und Krebs an.

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